Im Reich Des Squatters

Kairo im Jahr 2019. Die Müllstadt liegt versteckt unter Steilklippen, so als müsste das eigentliche Problem verborgen bleiben. Es ist das unersättliche Streben nach Eigentum, mit dem wir, die Squatter, den Planeten besetzt halten. Da hilft es nicht einen bemitleidenden Blick aufzusetzen und einen bedauernden Film zu machen. Unser Problem wird nur offenbar, wenn wir bereit sind, unsere eigene Schönheit im Schmutz aller zu erkennen. Wie sonst können wir uns selbst erkennen, wenn wir nicht anfangen all den Müll zu befragen, auf dem wir unsere Existenz begründen?

Eine filmisch-poetische Erörterung und eine Hommage an das Werk von Michel Serres (†01.06.2019).

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