23.10.2024 Stereo Wonderland (Köln)

23.10.2024 Stereo Wonderland (Köln)

So viele erste Male in diesem Jahr. Im Stereo Wonderland spielten wir das erste Mal öffentlich in Köln. Wir waren Vorband von „TYLEE AND THE GANG“, die den Auftritt selbst organisierten. Die Atmosphäre war schön, es hat sich richtig familiär angefühlt, mit den beiden Fangroups.

Sound technisch wäre es beinahe in die Hose gegangen. Zum Glück hatten wir Chris dabei, der beim Soundcheck aufgepasst hat, sonst wäre unser Klick an dem Abend im Publikum zu hören gewesen. Das ist dem Tonmann irgendwie entgangen. Bemerkenswert war auch die Licht „Gestaltung“. Der Abend war sehr Rot. Eigentlich nur Rot.

Auch für diesen Auftritt hielt die Unterbrechung in unserer Tournee, der abgebrochenen ersten Lieder an. Dafür gingen andere Sachen schief:

Die Bühne war winzig. Die Drums waren so in die Ecke geschoben, dass Sebastian seinen Bewegungsdrang nicht ausleben konnte. Es war sogar so wenig Platz, dass er nicht singen konnte. Das Mikro war unerreichbar. Bei jedem Versuch sich dem Mikrofon zuzuwenden, rammte die Schulter in die Wand, was fürs Schlagzeugspiel suboptimal ist.

Leons Gitarren-Solo bei Wasteland, war leider ohne Gitarre. Er hat beimGitarrenwechsel vergessen, den Sender von der anderen Gitarre umzustecken. Aber seine Performance war mega: Die Leute haben ihn trotzdem, für seinen Einsatz gefeiert, oder es einfach nicht gemerkt.

Auch ins Stereo Wonderland kommen wir gerne mal wieder.

02.03.2024 Contrast (Konstanz)

02.03.2024 Contrast (Konstanz)

In Konstanz hatten wir den ersten Gig, bei dem wir nicht nur als Support/Vorband dabei waren. Der JDAV hat eine Landesjugendversammlung abgehalten und wir durften den Feierabend auf der Bühne einläuten, nach uns haben noch DJs für einen schönen Ausklang gesorgt.

Die Anreise von Köln nach Konstanz dauert sehr lannge, aber mit Cabo verging die Zeit im Zug, wie im Flug. Da Sebastian in Konstanz aufgewachsen ist, war für Unterkunft gesorgt und wir konnten vor dem Gig noch eine schöne Jam-Session im Wohnzimmer, mit Klavier und Gitarre veranstalten.

Die Location war mega und wir hatten richtig viel Zeit zwischen Soundcheck und Show. Wir haben die Zeit genutzt um uns ewig lange warm zu singen, zu dehnen und was uns noch so alles eingefallen ist. Hier hatten wir auch eine Ausnahme von unserer Tournee, der abgebrochenen ersten Lieder.

Als es los ging, wurden wir so richtig zugenebelt und als das Intro losgedonnerte, haben wir in ein farbiges Nichts gespielt. Ein komisches Gefühl, nicht zu wissen, ob überhaupt jemand in Richtung Bühne gekommen ist. Als wir schon im Refrain angekommen waren, hat sich der Nebel etwas gelichtet und wir konnten erste Gliedmaßen erkennen. Die Leute waren direkt am Start und hatten richtig Bock.

Die Stimmung war mega und da wir mit einem längeren Set als bisher auch so richtig warm werden konnten, hatten wir unseren besten Auftritt bisher. Technisch war alles super, vom Feeling her war alles super und nach dem Gig gab es noch eine ordentliche mega Portion Nudeln à la Sebastian. Der Abend war durchweg lecker.

JDAV, wir kommen gerne wieder.

ÜBERS MEER

ÜBERS MEER

Jürgen Mußmann – Ein Original aus den 70ern. Auf seiner wilden Reise durch das Leben war die Gitarre immer an seiner Seite. In seinen Songs vereinen sich Leidenschaft, Lebenserfahrung und die Liebe zur Musik.

Sein erster Release „Übers Meer“ spiegelt diese Leidenschaft und die Suche nach Geborgenheit wieder. Begebt euch mit Jürgen auf die Reise ins Ungewisse, sicher getragen von seinen Gitarren und einer poetischen Lautmalerei.

WE ALL GO UP

WE ALL GO UP

In einer Welt, in der das Glück vergeht, ist die größte Hoffnung das Versprechen auf eine technologische Evolution des Menschen hin zu einem leidlosen Leben im virtuellen Paradies. Der Druck dieser lebensverändernden Umstände ist enorm und so muss sich auch der orientierungslose Charlie entscheiden, ob er sich weiter auf der Erde herumtreiben oder in das digitale Paradies hochladen will.

Soundtrack

20.01.2024 Spitalkeller (Offenburg)

20.01.2024 Spitalkeller (Offenburg)

Unser erster öffentlicher Support Gig. Über einen Kontakt aus der Offenburg Zeit, durften wir uns sogar mehr oder weniger aussuchen, bei welcher Band wir als Vorband spielen wollten. „FRANKS WHITE CANVAS“ war einer der zwei Acts, den wir sehr passend fanden. Die beiden Frauen kommen aus Chile und leben in Deutschland, um hier Musik zu machen. Die Band hat das gleiche Setup wie wir, Gitarre & Vocals, Drums und Playback.

Wir waren schon früh an der Location und konnten entspannt aufbauen und Soundchecken. Da die Gitarre von Franks White Canvas im Air BnB eingeschlossen und unerreichbar war, hat Leon seine geteilt. Vor dem Auftritt konnten sie die Gitarre aber doch noch holen. Nach dem Soundcheck konnten wir ein veganes Catering genießen. Der Hinweiß, dass eine Sauce Kuh-Jogurt enthält, kam leider nicht vor dem essen, sondern erst später, ganz nebenbei im Gespräch, als eine nicht Vegan lebende Person erklärt hat, dass es den Veganern eigentlich egal ist, wenn mal Jogurt im Essen ist. Alle gleich diese Veganer*innen und wer Jogurt nicht verträgt hat halt Pech gehabt.

In der Location war es ziemlich kalt und wir haben die ganze Zeit versucht, irgendwie warm zu bleiben. Auch sonst waren die Grundvoraussetzungen nicht so optimal, obwohl das Team vom Spitalkeller alles versucht hat, um uns eine tolle Experience zu schaffen. Leon ging es schon vorher nicht so gut, Sebastian wurde beim Soundcheck gesagt, er müsse viel leiser spielen und war verunsichert. Wir sind also schon etwas lädiert und nicht mit dem richtigen Vibe ins Set gestartet. Wir hatten dann auch fast unseren zweiten Stop in der Tournee der abgebrochenen ersten Lieder. Leons Gitarre war nicht zu hören, aber wir haben einfach weiter gespielt. Augen zu und durch.

Im Publikum waren viele Freund*innen von uns. Darauf hatten wir uns auch schon gefreut. Trotzdem sind wir einfach nicht in den richtigen Modus gekommen. Dadurch war der Auftritt eher anstrengend und zäh für uns und wir konnten ihn beide nicht richtig genießen.

Dafür war Franks White Canvas mega. Die beiden haben eine richtig guteAusstrahlung und coole Songs. Unser Freundeskreis hat sie auch gefeiert, was in dem Moment, nach unserer halblebigen Performance allerdings erstmal ein bisschen weh getan hat. Aber was solls, den Auftritt der beiden, konnten wir dann trotzdem mehr genießen als unseren und haben eine neue nice Band entdeckt.

Offenburg, wir kommen gerne nochmal und steigern die Experience.

AUS DER ENGE IN DIE WEITE

Aus der Enge in die Weite

Für ein Liederbuch, das aus der Feder von Christine Schneider und Gabriele Nitsch entsprungen ist, wurde die Musik Live aufgenommen und gemischt. Ein spannendes Live-aus-dem-Wohnzimmer-Projekt mit 21 Stücken, teils im Chor, teils solistisch gesungen. Begleitet von Flügel, Streichquartett, Flöten und Gitarre.

18.11.2023 Proberaumkonzert (Köln)

18.11.2023 Proberaumkonzert (Köln)

Endlich ein Auftritt. Nach langem Suchen hat sich tatsächlich doch mal eine Gelegenheit ergeben. Über einen Freund ist der Kontakt zu Jannis entstanden. Jannis organisiert, zusammen mit Fritz, immer wieder Proberaum Konzerte. Lustigerweise stellte sich heraus, dass Leon und Jannis sich auch schon kannten, aber das ist eine andere Geschichte.

Leon hat Amp, Koffer mit Mischer, Laptop und Kabeln und eine Tasche mit weiterem Equipment, auf einer faltbaren Sackkarre zusammengeschnürt. Sebastian hat einen Rucksack und eine Tasche mit den wichtigsten Sachen am Drum Set und wir testen die ÖPNV Mobilität im Bandkontext. Klappt erstmal ganz gut, solange genug Zeit ist. Leons Wägelchen muss ohne Eile befördert werden, um den Elchtest zu bestehen.

Die Location ist mega. Ein altes Gebäude, das renoviert werden soll und bis dahin Kunstschaffenden auf Zeit, dafür aber recht günstig, vermietet wird. Der Keller, umgestaltet zu Studio und Proberaum, wird heute von uns, Solokünstler*innen und weiteren Bands bespielt.

Aufbau und Soundcheck laufen Prima. Die Acts, die vor uns auftreten, sind super. Direkt vor uns spielt STRESS, eine punkige Kölner Band mit Baden Württembergischen Migrationshintergrund, wie dem Lied „Nix wie raus“ zu entnehmen ist. „Ich halts nicht aus in Baden Württemberg. Ich halts nicht aus, ich muss hier raus.“

Dann kommen wir.

Kurzer Umbau, unser Intro donnert los, Sebastian gibt alles an den Drums, Leon setzt leidenschaftlich ein und ist nicht zu hören.

Sein Mikro wurde für Stress umgesteckt und nicht wieder zurück. Also haben wir den Song abgebrochen, umgesteckt und von vorne angefangen. Das war der Beginn einer Tournee, der abgebrochenen ersten Lieder.

Zum Glück war die Atmosphäre so schön, entspannt und supportive, dass wir, ohne mega nervös zu werden und den musikalischen Karren gegen die Wand zu fahren, weiter machen konnten. Alle haben mit gemacht, und danach lief dann auch alles gut.

Seit dem Auftritt fehlt ein kleines Mikrofonstativ, dass erst im Proberaum geblieben ist und seit der Auflösung irgendwo in Kalk in einem Keller vergraben wurde. Das die Location irgendwann tatsächlich aufgelöst wurde, ist mega schade. Wir hätten gerne noch mal dort gespielt und waren auch mehrfach als Gäste da.

Danke für den schönen Einstieg in unsere Kölner Bühnenerfahrung.