RECORDING | PRODUCTION | MIXING
„BAUEN · WOHNEN · SEIN“ ist eine interaktive dokumentarische Auseinandersetzung mit den Themen Bauen, Wohnen und Sein. Dabei geht es um unsere ganz inneren Bedürfnisse nach Gemeinschaft, Individualität und dem eigenen selbstständigen (Er)Schaffen.
Das interaktive Videoprojekt gibt Einblick in drei verschiedene Projekte: Ein außergewöhnliches Bauvorhaben in den Vogesen, ein heimlich bewohnter Bauwagen und eine große Wohngemeinschaft im Schwarzwald. Du entscheidest selbst, was du sehen möchtest. Triff am Ende jedes Clips deine Wahl.
Viel Spaß!
Bei dem künstlerischen Forschungsprojekt „Becoming River“, das Teil von Clim’Ability Care ist, habe ich an mehreren Stellen mitgewirkt.
Ich habe den Regisseur Adrian Schwarz im Murgtal im Kanu und zu Fuß begleitet um Bilder und Klänge zu sammeln. Habe mit ihm die Vertonung einer Videoinstallation erarbeitet. Und zu guter letzt habe ich die Vertonung von zehn Kurzfilmen übernommen und ein Musikstück komponiert.
Als ein Fenster zur Murg habe ich unten die Projekt Webseite eingebunden, es lohnt sich darin verloren zu gehen. Wenn du dich dafür interessierst, was Clim’Ability Care ist, habe ich unten die Webseite zum nachlesen verlinkt und die Webseite von Adrian Schwarz lädt auch zum Erforschen ein.
„Walking Into Underpass“ ist ein experimenteller Song, der in einem radikalen Zeitrahmen entstanden ist. Die Musik untermalt eine Szene des Kurzfilms „Geschwemmsel“
Am Brandenburger Tor in Berlin springt ein Mann oberkörperfrei über eine Absperrung und wird innerhalb von Sekunden von fünf Polizisten gefangen und zu Boden gedrückt. Er lacht und es wirkt, als hätte er genau das gewollt.
Enttäuscht von der aktuellen Klimapolitik sieht Dario nur eine Option: Ausscheren und Widerstand leisten. In Deutschland laufen gegen ihn bereits mehrere Strafverfahren in Zusammenhang mit seinem Klimaaktivismus. Da kommt eine Anfrage aus der Schweiz gerade recht: Die Gruppe “Klimastreik” sucht nach einer Person, die bereit ist, sich strafbar zu machen.
In einer Welt, in der das Glück vergeht, ist die größte Hoffnung das Versprechen auf eine technologische Evolution des Menschen hin zu einem leidlosen Leben im virtuellen Paradies. Der Druck dieser lebensverändernden Umstände ist enorm und so muss sich auch der orientierungslose Charlie entscheiden, ob er sich weiter auf der Erde herumtreiben oder in das digitale Paradies hochladen will.
Mit unserem Dokumentarfilm geben wir Wissenschaft und Umweltaktivismus eine Stimme. So möchten wir das Thema Klimawandel in den Medien präsent halten. Wir sprechen mit Expert*innen über Lösungen und Ideen für ein Miteinander in einer nachhaltigen Gesellschaft. Der Wissenschaft zuzuhören ist ein wichtiger Weg, um dem Klimawandel zu begegnen. Doch die wissenschaftliche Faktenlage ist schon lange klar und erinnert uns immer wieder daran: Es ist Zeit zu Handeln! Es geht um gesellschaftliche Veränderung, Verantwortung und die Selbstwirksamkeit jedes*jeder Einzelnen.
Die Entstehung der Filmmusik von „Der unberechenbare Faktor“ hat bereits während der Dreharbeiten begonnen. Drehorte wie ein Serverraum im Klimarechenzentrum oder eine riesige Kohlegrube waren Inspiration für mich. Auch meine Auseinandersetzung mit dem Weltschmerz, der Solastalgie und damit einhergehend auch mit Resilienz hat zur musikalischen Entwicklung des Filmes beigetragen.
So liegen der Musik des Film Texte zugrunde, die sich inhaltlich mit den gleichen und passenden Themen auseinandersetzen. Im Film sind die Texte nicht, oder nur wenig in der Musik zu hören. Für den Soundtrack wurden sie von verschiedenen Künstler*innen eingesungen und sind jetzt hier zu hören.
Bei Peperit 8 habe ich die Mischung übernommen um die Dystopie und ihr Sound Design zu einem stimmigen Erlebnis zu bringen.
Kairo im Jahr 2019. Die Müllstadt liegt versteckt unter Steilklippen, so als müsste das eigentliche Problem verborgen bleiben. Es ist das unersättliche Streben nach Eigentum, mit dem wir, die Squatter, den Planeten besetzt halten. Da hilft es nicht einen bemitleidenden Blick aufzusetzen und einen bedauernden Film zu machen. Unser Problem wird nur offenbar, wenn wir bereit sind, unsere eigene Schönheit im Schmutz aller zu erkennen. Wie sonst können wir uns selbst erkennen, wenn wir nicht anfangen all den Müll zu befragen, auf dem wir unsere Existenz begründen?
Eine filmisch-poetische Erörterung und eine Hommage an das Werk von Michel Serres (†01.06.2019).
Was ist normal? Nicht alle Menschen wissen, dass es das Cochlea Implantat überhaupt gibt. Doch diese Hörprothese wird schon seit vielen Jahren eingesetzt um Sprachverstehen zu ermöglichen, wenn Hörgeräte an ihre Grenzen kommen. Auch für vollständig ertaubte Menschen kann das Cochlea Implantat mit entsprechender Rehabilitation und Training zu Sprachverstehen führen.
Wir haben unterschiedliche Menschen zu Cochlea Implantaten befragt, um herauszufinden, wie sich das Tragen einer Hörprothese auf den Alltag auswirkt.
Was ist “climate justice” und wer muss jetzt eigentlich was gegen die Klimakatastrophe unternehmen? Ein junges Filmteam macht sich mit dem Fahrrad auf die Suche nach Auswegen aus der weit verbreiteten Ohnmacht. Dabei begegnen sie unter anderem einer Frau, der die Normalität zu radikal ist und einem Bienenflüsterer, der auf Bäume klettert. Es stellt sich die Frage: Wie wollen wir mit unserer Umwelt zukünftig umgehen und wie weit müssen wir dafür aus unserer Komfortzone ausbrechen? BE WILD sucht Auswege.